Wir haben uns nahestehende Menschen gefragt, wie sie ihren inneren Frieden fördern. Wie sie es schaffen Ruhe zu bewahren, wenn es turbulent wird. Und wie sie zum Frieden in ihrer Umgebung beitragen. Lassen Sie sich von vielfältigen Ideen inspirieren:

  • Mir hilft das Gesetz der Resonanz in Bezug auf Sprache „wovon ich viel spreche, davon habe ich viel!“ Ich bringe die Worte „friedvoll, befriedend, friedlich“ und „Frieden“ in meinen täglichen Wortschatz.
  • Was mir persönlich immer wieder hilft, ist mich an folgende Einstellung und Haltung zu erinnern: Gott gebe mir die Gelassenheit, die Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
  • Ich gehe jeden Tag morgens 20 Minuten in die Natur und freue mich über den Weitblick, den Wandel in der Natur. Mit den Fragestellungen: Wofür bin ich dankbar? Worauf freue ich mich heute?
  • Mir helfen systemische Grundannahmen und -haltungen, insbesondere: Gedanken, Gefühle und Handlungen bilden eine Einheit. Verändert sich eine der drei Größen, ändern sich die beiden anderen automatisch mit. Das Ziel ist es, Veränderungen dort anzusetzen, wo es am leichtesten fällt. Alles hängt mit allem zusammen: Wo immer wir beginnen, es wird sich auf anderes auswirken.
  • Ich nehme mir immer wieder die Zeit die 3-Atemzug-Meditation zu nutzen.
  • Ich übe mich in Ambivalenzen zu leben, das kommt von lat. ambo „beide“ und valere „gelten“. Das bedeutet das Nebeneinander von gegensätzlichen Gefühlen, Gedanken und Wünschen anzunehmen und zu akzeptieren. Dadurch werde ich handlungsfähiger und kann mich selbst und die Situation besser annehmen.
  • Ich stelle mir selbst Fragen, wie: Was macht mich stark? Was gibt mir Energie? Was bringt mir Optimismus und damit die Möglichkeit, für mich persönlich und für andere verantwortungsbewusst und sinnvoll zu handeln? Die Antworten sind vielfältig: Auszeiten in der Natur an persönlichen Kraftorten; Spaziergänge in die Einsamkeit, um neue Gedanken zu schöpfen; ein wertschätzender Austausch mit Personen, die mir wichtig und ans Herz gewachsen oder aber völlig fremd sind; die Vorfreude auf etwas Schönes; die passende Musik für freudige Gedanken oder Erinnerungen; Hilfsbereitschaft zeigen und zuhören; ein Kurs im Kloster…
  • Indem ich mir bewusst Zeit einplane, meine Rituale ausgiebig zu erleben, wächst meine Resilienz in schwierigen Situationen. Ruhe und Gelassenheit sind das Ergebnis. Davon profitiere nicht nur ich, sondern alle Personen in meinem Wirkungskreis.
  • Frieden in meinem Inneren fördere ich, wenn ich wahrnehme, wann und warum ich es mit mir selbst oft nicht gut aushalte, ich also in Unfrieden mit mir bin. Wann kämpfe ich gegen mich selbst, gehe ich in den Widerstand gegen Krankheiten, gegen Übergewicht, gegen Falten, gegen einen unruhigen Geist, gegen, gegen, gegen… Indem ich mir bewusst mache, wann ich mich unfreundlich, unfriedlich, ja sogar aggressiv verhalte und dies ändere, leiste ich einen wesentlichen Beitrag für eine friedlichere Welt.
  • Nach drei Tagen bei euch im Kloster – voll in der Gegenwärtigkeit – ging es mir tatsächlich viel besser. Da musste ich gar nicht viel tun, sondern tatsächlich nur sein. In meinem Alltag habe ich nicht immer den Luxus in so einer wunderbaren Gruppe Gegenwärtigkeit zu leben, doch mein Tag ist immer wieder von solchen Momenten geprägt. Zum Beispiel wenn ich bewusst Zeit mit meinen Katern verbringe und mich mit ihnen verbinde und spüre, wie sehr diese im Jetzt sind.
  • Ich benutze allabendlich drei Affirmationssätze zum Einschlafen: Ich bin dankbar für mein Leben! Ich bin gesund! Ich trage Verantwortung für mein Leben!

Wir bedanken uns herzlich für die Beiträge und wünschen allen Frieden, Ruhe und Kraft!