Wenn wir ausgeglichen sind und unser Leben in Balance ist, geht es uns gut. Manchmal werden wir erst aufmerksam, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät. Diese kleine Übersicht lädt Sie ein, zu schauen, welchen Aspekten Sie mehr Aufmerksamkeit schenken möchten. Wo gibt es aktuell ein Ungleichgewicht? Was gilt es auszubalancieren?

Geben_|

_Nehmen

Aktiv sein_|

_Passiv sein

Führen_|

_Geführt werden

Erledigen/Gestalten_|

_Geschehen lassen

In Verbindung sein_|

_Frei sein

Laut_|

_Leise

Vertrauen_|

_Kontrolle

Innen_|

_Außen

Hören_|

_Sprechen

Konzentration_|

_Entspannung

Bei mir sein_|

_Mit anderen sein

Pflicht_|

_Kür

Schnell_|

_Langsam

Fremdbestimmt_|

_Selbstwirksam

Voller Terminkalender_|

_Freie Zeit

Wir_|

_Ich

Energiegeladen vieles schaffen_|

_Den eigenen Akku aufladen

Wir haben uns nahestehende Menschen gefragt, wie es ihnen gelingt, in Balance zu bleiben. Wie sie es schaffen das rechte Maß zu finden, auch wenn sie etwas ins Schwanken geraten. Lassen Sie sich inspirieren und finden Sie Ihre individuellen Antworten und Wege:

  • Balance bedeutet für mich ein gesundes Gleichgewicht zwischen Aktivität und Ruhe, Pflicht und Muse, Input und Stille, in Gesellschaft und für sich sein. Ich halte oft inne und horche in mich hinein, um zu erkennen, ob und wo sich ein Ungleichgewicht einstellt. Um dann wieder in die Balance zu kommen nutze ich eine meiner Energiequellen. In meinem Garten oder bei einem Spaziergang in der Natur finde ich Ruhe und tanke wieder Kraft. Begegnungen mit lieben Menschen regen Herz und Geist an. Bei Klavierspiel, mit einem guten Buch oder einem Schöpple kann ich meine Seele baumeln lassen.
  • Mir war es früher unmöglich nichts zu tun. Was, wenn andere dich beim Nichtstun sehen? Durch die Erfahrungen mit TEAM BENEDIKT habe ich gelernt, dass Nichtstun soviel sein kann. Ich lerne immer noch, aber es gibt bereits Fortschritte.
  • Ich merke, dass ich aus dem Gleichgewicht gerate, wenn ich meine Bedürfnisse nicht im Blick habe. Spüre ich diese Imbalance, nehme ich mir eine kurze Zeit der Stille und horche in mich hinein. Manchmal verbinde ich mich in einem kurzen Gebet mit Gott und frage, was gerade angebracht wäre. Das erleichtert mir oft die Entscheidung, was wirklich wichtig, was dringend ist und was warten kann. Und überraschend Vieles kann ich dann sogar einfach loslassen.
  • (…) Was Führung eigentlich bedeutet habe ich erst durch das Curriculum Systemisch führen bei TEAM BENEDIKT erfahren. Seitdem kann ich Führung besser abgeben und höre mehr den Mitarbeitern zu. Das schafft neben persönlicher Entlastung und Freiraum auch ein engeres Zusammengehören in der beruflichen Gemeinschaft.
  • „In einem aufgeräumten Zimmer ist auch die Seele aufgeräumt.“ Dieser Spruch von Ernst Freiherr von Feuchtersleben enthält für mich viel Wahres. Meine Wohnung ist für mich ein wichtiger Ort des Rückzugs. Dieser Ort ist essenziell für meine Balance. Schönheit und Klarheit machen mein Zuhause aus. Daher versuche ich wenige, doch schöne Dinge, viel Licht, Wärme und Raum zu schaffen. Dazu gehört auch mich von Unnützem zu trennen. Dann entsteht ein Platz von Wohlgefühl, Freude und Schutz, wenn es draußen stürmisch wird.
  • Im geschäftlichen Kontext gehe ich gerne von der Devise „man trifft sich immer zweimal“ aus. Daher versuche ich nie aus einer Situation mit einem unausgewogenen Gefühl herauszugehen. Ist noch etwas unklar, oder in Schieflage geraten, findet sich keine schnelle Lösung, wird ein neues Treffen vereinbart. Statt einem kompetitiven Ansatz, der neben dem Gewinner immer einen Verlierer schafft, versuche ich durch integrative Verhandlungsstrategien allen eine Gewinnsituation zu ermöglichen.
  • Balance hat für mich mit Achtsamkeit zu tun. Früher bin ich viel joggen gegangen, um einen Ausgleich zur Schreibtischarbeit zu schaffen. Mein Kopf arbeitete dennoch bei jedem Schritt weiter. Dann entdeckte ich als neues Hobby die Kampfkunst. Die Koordination und Bewegung aller Körperteile beschäftigen Körper, Geist und Seele. Das ist eine gute Übung, um auch im Alltag vollumfänglich im Moment und bei der Sache zu sein.
  • Ein Aspekt, der zu meiner inneren Balance beigetragen hat, war meine Grenzen anzunehmen. Eine gesunde Beziehung zu meinen eigenen Schwächen zu finden, fiel mir in unserer Leistungsgesellschaft schwer. Möglichst alles allein hinzubekommen, ließ mich aus dem Gleichgewicht kommen. Für mich macht es jetzt viel mehr Sinn meine Stärken zu stärken und damit der Gesellschaft den Beitrag zu leisten der mir möglich ist. Daraus folgt große Dankbarkeit gegenüber meinen Mitmenschen, die mit ihren Stärken meine Defizite ausgleichen. Woraus wunderbare Beziehungen entstehen.

Wir bedanken uns herzlich für die zahlreichen Beiträge (die hier nicht alle aufgeführt werden konnten) und wünschen allen einen gut ausbalancierten Sommer!