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7 Fragen an Daniela Gelhausen

Lesen Sie die Antworten einer selbstreflektierten Frau, die Ihre Kraft und Spiritualität aus meditativen Spaziergängen und ihrem „wilden“ Garten schöpft. Und erfahren Sie welche Bedeutung es für sie hat, ein Teil des Ganzen zu sein.

 

Wie beschreiben Sie sich in 7 Worten?
Mensch, Coach, Gärtnerin, Choristin, Pilgerin, Frau, Mutter

Welche Kompetenz hat Sie auf Ihrem beruflichen Weg entscheidend vorangebracht?
Die Erfahrung von Selbstreflektion hat mich mutig gemacht, mich (immer wieder) anzunehmen mit dem, was da ist und dem, was (noch) fehlt.

Welcher Wert spielt in Ihrem Leben eine besondere Rolle und wie zeigt sich dieser?
Mit Demut auf etwas zu schauen, was so viel größer ist als ich und als dessen kleiner Teil ich mich betrachten darf, hat meinen Lebensweg sehr geprägt. Das ist entlastend, wenn ich nicht weiterweiß, darf ich mich etwas Größerem anvertrauen und gleichzeitig ist es auch erhebend zu wissen, ich darf Teil davon sein und mein Licht für andere leuchten lassen.

Was bedeutet Spiritualität für Sie im Alltag?
Spiritualität finde ich vor allem in meinem wilden Garten, auf meditativen Spaziergängen, Gebeten und Stille. Dort gelingt es mir immer wieder, mich erfassen zu lassen von einem Geist, der mich anleitet in Liebe den Menschen und der Natur zu dienen. Spiritualität wird für mich auch in Momenten erlebbar, wenn Menschen, die im Einzelnen zum Beispiel nicht die großen Sängerinnen oder Sänger sind, im Chor Gänsehaut erzeugen, weil sie gemeinsam mehr sind als die Summe Ihrer Mitglieder.

Was lernen Sie zurzeit?
Das Leben leben. Der Fluss des Lebens erfordert von mir immer wieder das Lassen, im Wechselspiel des punktuellen sinnhaften Eingreifens. Ich übe mich darin, das eine von dem anderen zu unterscheiden. Jeder der einen naturnahen Garten hat und dabei mit und nicht gegen ihn arbeitet, weiß, wovon ich spreche. Der Garten des Lebens unterscheidet sich da nur unwesentlich. Raubbau und Zerstörung von Diversität hat da keinen Platz… auch wenn ich gerne ein Mittel gegen Schnecken hätte.

Wenn die gute Fee Ihnen einen Wunsch erfüllen würde, welcher wäre das?
Um es mit Sandra Bullock als Miss World zu sagen: Weltfrieden. Und wenn es etwas kleiner sein muss: Dass sich die Menschen zu-hören, nein lieber hin-hören und sich gegenseitig wahrnehmen als Menschen, die eben nicht ganz und heil sind, sondern bedürftig und unvollkommen.

Was ist für Sie das Besondere am TEAM BENEDIKT?
Konsequentes Menschsein, dem Lernenden Raum und Achtung schenken, sich selbst als ständig Lernenden begreifen. Das sind für mich wertvolle Aspekte bei TEAM BENEDIKT. Das benediktinische ora et labora zu leben und daraus Kraft, Klarheit und Orientierung zu schöpfen, zeichnet nach meiner Erfahrung die Menschen aus, die TEAM BENEDIKT zu einer lebendigen fördernden Organisation machen.

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