Immer zur vollen Stunde, wenn die Glocke schlägt haben die Benediktiner ihre Arbeit kurz unterbrochen, sind aufgestanden, haben sich bewusst aufgerichtet, da die Arbeit die Tendenz hat, den Menschen niederzudrücken.

Wir können das auch nach eineinhalb oder 2 Stunden Arbeit tun, indem wir einfach den Wecker stellen. Finden Sie Ihren guten Rhythmus und geben Sie Ihrem Tag die für Sie passende Struktur:

Aufgerichtet und bewusst mache ich diese Pause:

  • Ich drehe mich um 90 Grad nach links, atme tief und bewusst ein und aus:
    1. Atemzug
    – Rückblick:
    Ich schaue auf den Zeitabschnitt hinter mir und mache mir bewusst, was ich in dieser Zeit getan habe. Ich danke für und freue mich über das, was mir in dieser Zeit gelungen ist.
  • Ich drehe mich wieder zurück in die Ausgangsposition und atme wieder bewusst tief ein und aus:
    2. Atemzug – Gegenwart:
    Ich freue mich über die Pause. Ich danke dafür, dass jetzt gerade niemand etwas von mir will, auch nicht ich selber.
  • Ich drehe mich um 90 Grad nach rechts, atme bewusst tief ein und aus:
    3. Atemzug – Ausblick:
    Ich nehme in den Blick, was vor mir liegt. Ich stelle mich bewusst darauf ein, öffne mich für das, was kommen wird und freue mich darauf.