Rituale sind Kraftquellen im Alltag und stärken uns, damit wir dauerhaft leistungsfähig bleiben und uns unsere Lebensfreude bewahren. Das benediktinische „ora et labora“ dient als Vorlage, um im guten Rhythmus von Arbeits- und Auftankzeiten den Tag zu strukturieren. Hier vier Ideen, die sich leicht im Alltag umsetzen lassen:

Beginnen Sie den Tag bewusst positiv
Geben Sie dem Tag gleich zu Anfang einen positiven Impuls mit auf den Weg. Finden Sie dazu eigene Worte und unterstützen Sie diese mit Gesten und Körperhaltung. Sprechen Sie diese bei offenem Fenster oder draußen auf dem Balkon/in der Natur. Zum Beispiel: Komm, Kraft des Lebens (Arme weit ausbreiten), erfrische mich, wie Tau am Morgen (sich vom Kopf zu den Füßen abstreifen), öffne mich (Arme öffnen), halte mich (Arme vor dem Oberkörper verschränken), fülle mich (Hände zu einer Schale formen) und gebrauche mich (segnende oder empfangende Armhaltung).

Pflegen Sie mittags eine bewusste Pause
Gehen Sie fünf bis fünfzehn Minuten offline. Seien Sie ganz für sich da. Gönnen Sie sich Stille. Nehmen Sie die Kraft Ihres Atems wahr und stellen sich vor, jetzt aus einer Quelle der Kraft aufzutanken.

Nutzen Sie das Arbeitsende zu einer Lichtdusche
Licht und Sonne fördern unsere Wohlfühlhormone. Gehen Sie auf den Balkon, die Terrasse oder ans offene Fenster. Gönnen Sie sich einen Spaziergang im Wald oder Park. Atmen oder gehen Sie bewusst und lassen Ihre Gedanken los.

Führen Sie ein kleines Abendritual ein
Notieren Sie in einem Büchlein Ihre kleinen Freuden des Tages. Wofür sind Sie dankbar? Wenn Sie nichts aufschreiben möchten, erzählen Sie den besonderen Moment einer anderen Person oder spüren sich gedanklich noch einmal hinein.